Krematorium Dresden Tolkewitz

AuftraggeberLeonhard Weiss GmbH & Co. KG
ZeitraumPlanung 2003, Ausführung 2003 bis 2004
LeistungsumfangBaugrubenkonzeption, Objekt- und Tragwerksplanung für Baugrube und Auftriebsverankerung

Auf dem Urnenhain Tolkewitz, direkt neben dem denkmalgeschützten Krematorium von Prof. Fritz Schumacher aus dem Jahre 1911, wurde im Auftrag des Städtischen Friedhofs- und Bestattungswesens der Neubau einer Kremierungsanlage errichtet. Der Sichtbetonbau mit einem Kubus von 10500 Kubikmetern ordnet sich architektonisch dem historischen Altbau unter und ist mit diesem über einen Tunnel verbunden.

Im Auftrag der ausführenden Firma Leonhard Weiss GmbH & Co. KG erstellte PTW zunächst ein Baugrubenkonzept für die bis 10,7 m tiefe Baugrube und lieferte die statischen Berechnungen und die Ausführungspläne für die Baugrube des Neubaus. Der Baugrubenverbau wurde als mehrlagigverankerte Trägerbohlwand bzw. als Berliner Verbau realisiert. Die Funktionsräume der Altanlage konnten durch eine verankerte Bohrpfahlwand abgefangen und gesichert werden.

Die Gründung des Neubaus erforderte aufgrund der unmittelbaren Lage an der Elbe die Ausbildung einer Weißen Wanne zur Abdichtung gegen drückendes Grundwasser. Zur Auftriebssicherung der Bauwerkssohle wurden im Raster von 2,50 × 2,50 m Stabverpresspfähle hergestellt.

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