Tunnelbaugruben Koschener Kanal / Überleiter 12

AuftraggeberSTRABAG AG Gruppe Lübben
ZeitraumPlanung 2009 bis 2010, Ausführung 2010 bis 2012
LeistungsumfangAusführungszeichnungen, Werksplanung

An der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg nimmt unter der Führung der Lausitzer und Mitteldeutschem Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) das Lausitzer Seenland langsam Gestalt an. Der schiffbare Koschener Kanal (Überleiter 12) verbindet künftig den Geierswalder See mit dem Senftenberger See. Er unterquert in einem 58 m langen Tunnel die Bundesstraße B96 und in einem zweiten 90 m langen Tunnel das Flussbett der Schwarzen Elster.

Die beiden Tunnel wurden offener Bauweise mit 7,0 m lichter Höhe und 7,5 m lichter Breite in Ortbetonbauweise errichtet. An den Tunnelenden schließen beidseitig Flügelmauern unter einem Öffnungswinkel von 30 Grad an.

Für die Herstellung der Bauwerke wurden die Baugruben aufgrund des zuströmenden Grundwassers komplett eingespundet. Als Baugrubenumschließung kam jeweils ein vergurteter und temporär verankerter Spundwandkasten mit Vorböschung zur Ausführung.

Geotagged: 51.50100, 14.06456

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